Virtual Reality (VR) wird unseren Alltag verändern, darüber ist sich die Techszene einig. Wir können das Taj Mahal besichtigen und am Karibikstrand liegen, ohne unser Wohnzimmer zu verlassen und damit ist das Potenzial lange nicht erschöpft: Täglich gibt es neue Anwendungsfelder für die Technik. Warum es sich für Marken lohnt VR jetzt in den Kommunikationsmix zu integrieren, zeigen diese fünf Gründe:

1. Mit VR wird die Marke schon heute zum Erlebnis

Zurzeit setzen Unternehmen vor allem auf VR, um Produkte vorzustellen. Das ist praktisch, aber nur begrenzt spannend. Mit Storytelling hingegen wird die Marke zum Erlebnis. Wie gut das funktioniert, beweist der Outdoor-Ausrüster The North Face, der die Zielgruppe in die Berge Nepals bringt. Bei der Fluggesellschaft Etihad bekommen Zuschauer einen Eindruck, wie es ist mit Nicole Kidman in einem Airbus A380 den Atlantik zu überqueren. Marken bietet sich ein riesiges Potenzial die Zielgruppe zu begeistern. Denn was beeindruckt mehr, als Geschichten nicht zu sehen, zu lesen oder zu hören, sondern sie selber zu erleben?

 

  1. VR wird bis Ende 2017 zum Massenphänomen

Noch sind VR-Headsets kein Massenprodukt wie Fernseher und Smartphones. Kommunikationsmaßnahmen, die eine eigene VR-Brille wie die HTC Vive oder Oculus Rift voraussetzen, erreichen nur eine kleine Gruppe ambitionierter Fans. Das wird sich ändern, sobald die Hardware erschwinglicher ist und mehr Anwendungsfelder den Alltag durchdringen. Besonders der Entertainment-Bereich wird hier ein Eisbrecher sein. Das Beratungsunternehmen KZero rechnet vor, dass sich die Zahl der Menschen, die VR nutzen, von heute 43 Millionen bis 2018 auf 171 Millionen vervierfacht.

  1. VR ist PR

Marken haben jetzt die Chance mit gelungenen VR-Anwendungen so zu beeindrucken, dass die Zielgruppe sie teilt und die Medien sie aufgreifen. Dabei ist nicht entscheidend, wie viele Menschen eine VR-Umgebung direkt erleben, sondern wie sehr darüber gesprochen wird.

Das gelingt, wenn die Marke zum Enabler wird und die Zielgruppe in Geschichten und an Orte versetzt, die sie sonst nicht erlebt oder erreicht. Bei der Produktion ist immersives Storytelling der Schlüssel zum Erfolg. Hier ist die Zielgruppe nicht das Publikum, sie ist Teil der Geschichte.

  1. VR „light“ passt in jedes Budget

Wer jetzt den Hype nutzen und gleichzeitig eine große Zielgruppe erreichen möchte, setzt auf 360-Grad-Filme. Sie laufen oft unter dem Label VR, sind es aber eigentlich nicht. Der Betrachter der Filme erhält einen kompletten Rundumblick, taucht aber nicht in die virtuelle Realität ab. Ein Google Cardboard und das eigene Smartphone reichen völlig aus. Ein eindrucksvoller Beweis dafür sind die virtuellen Campus-Touren der preisgekrönten Hochschulmarketingkampagne „Mein Campus – Studieren in Fernost“ aus dem Jahr 2015. Hier schauten sich Studieninteressierte 29 ostdeutsche Hochschulen in 360 Grad an und erlebten den Campus so, als seien sie selber vor Ort.

 

  1. VR ist die Vorbereitung auf das übernächste große Ding

VR ist erst der Anfang der Reise. Der nächste Schritt heißt Augmented Reality (AR) und verbindet die reale Welt mit digitalen Daten. Wie das geht, zeigt der spielerische Sommerhit 2016 Pokémon Go als „AR light“ oder die HoloLens-Brille von Microsoft, die unter anderem den Anatomie-Unterricht revolutionieren wird.

Ist VR erst etabliert, wird AR schnell folgen. Wer bereits gelernt hat, wie die Zielgruppe in der virtuellen Welt agiert, hat dann die Nase vorn. VR auszuprobieren ist leicht: Im globalen Ketchum VR Lab tauchen Kunden und Interessierte regelmäßig in die virtuelle Welt ab. Wenn Sie testen möchten, was mit VR möglich ist, wenden Sie sich gerne an uns!

Das internationale Agenturnetzwerk von Ketchum hat bereits beeindruckende VR-Projekte hervorgebracht, mehr dazu gibt es in diesem Blog-Post.