Nachdem sich der erste Beitrag unserer Inspire Blogreihe „May the Smartphone be with you“ ausführlich mit den Vorlieben und Merkmalen der Generation Z befasst hat, zeigen wir nun wie die Arbeit mit dieser Generation in der Praxis aussieht: Manuela Koneczny, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit, und Andrea Thoma, Projektleiterin, betreuen seit acht Jahren die Nachwuchskampagne „Macher gesucht!“. Nina Keller und Fabienne Kürbel von Ketchum Pleon interviewten die beiden zu Ihren Erfahrungen mit der Gen Z, Ihren größten Herausforderungen und wichtigsten Learnings aus den letzten Jahren.

Was sind die größten Herausforderungen in der Kommunikation mit der Gen Z?

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Wie schaffen Sie es, mit Ihrer Kampagne zu den Jugendlichen durchzudringen?

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Welcher Kanal hat dabei für Sie das größte Potenzial?

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Was war für Sie persönlich die größte Herausforderung in acht Jahren Kampagne ...

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…und wie haben Sie diese bewältigt?

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Ihr Tipp für alle die mit der Gen Z arbeiten wollen?


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss: Wie überzeugen Sie Ihren Chef davon, immer wieder Neuland zu betreten?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was ist Snapchat?

Snapchat ist ein Instant-Messenger, über den sich Fotos und Videos verschicken lassen. Anders als bei anderen Diensten sind die Beiträge jedoch höchstens 10 Sekunden sichtbar und zerstören sich danach selbst – und gerade das macht den Reiz aus. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit sogenannte „Stories“ zu erstellen – eine zusammenhängende Folge an Snaps, die 24 Stunden lang verfügbar ist.

Die App verzeichnet bereits mehr 9 Millionen aktive Nutzer in Deutschland (April 2016) und gehörte 2015 zu den drei wachstumsstärksten Apps.

 

3 gute Gründe warum Sie Snapchat in Ihrer nächsten Kampagne einbeziehen sollten:

  • Wahl um die junge Zielgruppe ansprechen: Über die Hälfte der Nutzer ist unter 25 Jahren alt. Viele von ihnen kommunizieren schon jetzt lieber über Snapchat als über Facebook.
  • Authentische Kommunikation: Durch den Einsatz von Emojis und einer Zeichenfunktion kann der Visual Content sehr kreativ und persönlich gestaltet werden. Statt Perfektionismus steht der Moment im Vordergrund. Dadurch ist Snapchat perfekt für Behind-the-Scenes, Teaser oder kurzlebige Wettbewerbsaktionen.
  • Hohe Aufmerksamkeit: Die Vergänglichkeit der Inhalte stellt sicher, dass die Snaps aufmerksam verfolgt werden. Außerdem müssen Nutzer den Unternehmen aktiv folgen, um Inhalte sehen zu können. Dadurch wird ein Grundinteresse an der Marke oder dem Thema sichergestellt.

Erfolgreich auf Snapchat:

  • Followerzahl ankurbeln: Da neue Follower aktuell meist über andere Kanäle zu Snapchat kommen, ist es notwendig,  dass diese bereits zuvor gut bedient wurden. Zum Erfolg führt der richtige Mix an zielgruppenadäquaten Kanälen.
  • Mut zu Spontanität: Snapchat ist für Schnappschüsse gedacht – daher lassen sich Posts nur bedingt im Vorhinein vorbereiten und abstimmen. Unser Tipp: dem Tagesgeschehen und der Eventberichterstattung ruhig mal seinen Lauf lassen und spontan snapen. Hier bedarf es an Spielraum seitens des Vorgesetzten und oder Kunden.
  • Einlassen auf neue Kennzahlen: Klassische Evaluationsmethoden lassen sich bei Snapchat (noch) nicht anwenden. Hier bedarf es noch einiger Handarbeit.

 

Mehr Infos zu Snapchat gibt es unter:

http://ze.tt/wer-oder-was-ist-eigentlich-dieses-snapchat-und-wie-geht-das/

http://www.absatzwirtschaft.de/werbung-fuer-den-moment-snapchat-fuer-unternehmen-74345/

 

Die Kampagne: Macher gesucht! Ich mach‘s euch.

So lautet das aktuelle Motto der Ausbildungskampagne des Bayerischen Handwerkstag e.V. , die seit Anfang 2016 läuft. Die Kampagne arbeitet mit neuen Formaten und spricht die Jugendlichen so vor allem dort an, wo sie sich im Alltag aufhalten. Handwerksbezogene Heldenstories à la BRAVO-Foto-Lovestory bilden den Kern der Kampagne auf Website und Social-Media-Kanälen. Ein eigener Snapchat-Kanal generiert mit unterhaltsamem Content zusätzliche Aufmerksamkeit. Und tiefergehende Dialoge werden mit den Jugendlichen über eine WhatsApp-Sprechstunde mit Azubis geführt.

 

Social Vending Machine: Auf den Punkt

Mit Deutschland‘s erster Social Vending Machine hat „Macher gesucht“ die Gen Z perfekt abgeholt, ihr Interesse geweckt und sie vor allem aktiv involviert. Dahinter verbirgt sich ein umgestalteter Snackautomat, bei dem die Jugendlichen per Hashtag bezahlen, statt mit Geld.
So einfach geht‘s: Bild machen, mit dem Hashtag #machergesucht auf Facebook oder Instagram posten und schon fällt eine Überraschung aus dem Automaten.

 

 

 

 

 

Weiterführende Links zu Macher gesucht!:

Website der Kampagne „Macher gesucht!“

Facebook „Macher gesucht“

Instagram „Macher gesucht“

Snapchat: machergesucht

 

@Nina Keller, Account Manager/ @Fabienne Kürbel, Account Executive,
sind Teil des Corporate und Digital Teams in München. Als echte Macher betreuen sie seit Anfang 2016 die Kampagne des Bayerischen Handwerktags e.V. auf allen Kanälen.