1. Guter Content = Richtige Story + Platform-Fit + Zielgruppen-Fit

Content ist gut, wenn er passt – und zwar zu Zielgruppe und Kanal. Und wenn der Content dann auch noch visuell gut verpackt daherkommt, wird ein Post mit guter Story auch erfolgreich sein.

 

2. Influencer Marketing: So geht gutes Advertising

Qualität geht über Quantität beim Influencer Marketing. Die Reichweite ist weniger entscheidend als der Fit des Influencers zur Marke, zum Unternehmen, zum Thema – und zum jeweiligen Kommunikationsziel. Mit klar definierter Zielgruppe, passgenauer Influencer-Auswahl und klarem Briefing an den Influencer lässt sich das Ganze viel effizienter gestalten. In den Worten der Instagram-Fitness-Königin Kayla Itsines und ihres Ehemannes und Geschäftspartners Tobi Pearce:

“Sei authentisch, informativ, glaubwürdig & gib Mehrwert.”

Kayla Itsines & Tobi Pearce

So kommt Marketing bei der Zielgruppe an und ist erfolgreich.

 

3. Warum reden alle von Communities?

Warum du deine „Community“ fest im Blick haben solltest, fasste David Fischer, CEO von Highsnobiety (einem Streetwear-Blog zu Sneakers, Hiphop und Design), in drei Punkten zusammen:

 

(1) Traditionelle Publikumsverteilung passt nicht mehr.

Statt vorgefasster Meinung: Stelle dich in den Dienst einer leidenschaftlichen Gruppe von Individuen. Nischen-Communities wachsen und setzen Trends und Themen. Für eine digitale Presseschau setzt Highsnobiety z.B. auf reddit, Facebook und Facebook Messenger.

 

(2) Worüber geredet wird bestimmt die Community, nicht die Marke.

„Crop Tops“ hatten wir doch schonmal in den 90ern, oder? Richtig. Warum der 90s chic wieder da ist? Weil es die Community so will. Marken wie Fila und Champion schwimmen auf dem 90s-Hype und zeigen: Aktives Beobachten und Zuhören der Community sind DER Erfolgsfaktor.

 

(3) Lokales hat globale Relevanz. #glocalization

Was am anderen Ende der Welt passiert, hat keine Bedeutung für uns? Von wegen! Eine Doku über gefakte Markenkleidung in Korea berührt nicht nur die koreanische, sondern die gesamte globale Community.

 

4. Nach dem Tor ist YouTube

Olympische Winterspiele und WM – Sport steht ganz oben auf der Themenliste bei Online-Videos. Wer hier mitreden und -gestalten möchte, nutzt User Generated Content, insbesondere auf YouTube, denn hier beschäftigen sich Fans mit allem, was andere Fans interessiert. Der Kanal ist DIE Anlaufstelle für Sport-Events:

 

“Jeder zweite Deutsche, der sich mindestens einmal im Monat Sportvideos auf YouTube ansieht, gibt an, dass YouTube nach einem großen Sportereignis oder wichtigen Nachrichten zu seinen ersten Anlaufstellen gehört.”

IPSOS Studie im Auftrag von Google 

Interessant ist, dass beim Sport-Erlebnis die mobile Nutzung im Vordergrund steht. YouTube beobachtete für den Zeitraum von Mai 2016 – April 2017: “Über 55% der Fußballvideos, die auf YouTube wiedergegeben werden, werden auf dem Handy angesehen.”

 

5. Was weiter wichtig wird

Eine überraschende Zahl: Beinahe ein Drittel der Deutschen nutzt regelmäßig Voice Search.  Das ist ein weiterer Hinweis darauf, dass sich das User Interface ändert – Sprachdienste- und Assistenten, KI und andere Helfer werden immer wichtiger – auch für das Marketing.