Vom 22.-23. März findet das Online Marketing Rockstars Festival mit rund 40.000 Besuchern in Hamburg statt – 300 Vorträge stehen auf dem Programm. Unsere Kollegen sind vor Ort und haben von Tag 1 vier Themen mitgebracht.

 

1. Influencer Marketing: The good, the bad and the #FakeFollower

Influencer Marketing treibt weiterhin die Branche um. Top-Themen bleiben natürlich: Auswahl der Influencer, Vergütung und transparente Kennzeichnung von Kooperationen. Worauf achten Unternehmen heute sonst noch? Vor allem auf den brand/campaign/product fit der Influencer, zunehmend jedoch auch auf „harte“ KPIs in der Erfolgsmessung. Dabei macht das Problem der #FakeFollower ein kritisches Hinterfragen der angegebenen Zahlen zwingend erforderlich. Für erfolgreichen Influencer-Content gilt aber vor allem: Influencer nicht zu stark einschränken, sondern ihnen Freiraum für Kreativität geben.

2. Marketing für “digital consumers”

Wo und wie kaufen wir zukünftig ein? Wie geht das mit der Product Experience, wenn sie durch den Versand vom Kauf getrennt ist? Wer sich auf einen immer stärker werdenden Online-Markt einstellen möchte, sollte diese zwei Dinge beherzigen:

  • Investiere in schlagkräftiges SEO! Über Suchmaschinen finden Kunden Produkte und – noch wichtiger – Kundenrezensionen. Diese sind ein erster Ersatz für die eigene Product Experience.
  • Investiere in (digitale) Markenbildung! Wenn Produkte zwar mit einem Klick online vergleichbar sind, aber die direkte Product Experience fehlt, kann das Vertrauen in eine starke Marke den entscheidenden Unterschied für Kundenbindung, Loyalität und Weiterempfehlungsrate bringen.
3. Beste Freunde auf Snapchat

Snapchat ist wie Instagram, nur mit mehr Filtern? Weit gefehlt: Als „best friends network“ setzen Nutzer bei Snapchat auf wenig Inszenierung und viel Persönliches – im Gegensatz zur großen Hochglanz-Konkurrenz Instagram. Diesen Unterschied können Marken für sich nutzen, besonders, wenn es um die Generation Z geht, die hohen Wert auf Authentizität legt.

Wenn ihr auf Snap Ads und Co. setzt, haben wir noch ein paar Tipps für euch:

  • Zwei Sekunden – mehr habt ihr nicht, um die Aufmerksamkeit eures Publikums zu er- und behalten. Also:  kurze, prägnante und relevante Botschaft liefern!
  • Konzipiert zielorientiert: awareness, consideration oder action!
  • Nutze Sound! So können euch mindestens 60% der Snapchat-User hören.
4. Ist Deutschland reif für musical.ly?

Und hier noch ein Insight von den deutschen Zwillingssternen der musical.ly-Szene – Lisa und Lena: 80% ihrer Followerschaft sind nicht in Deutschland lokalisiert. Die für den deutschen Markt erreichbare Zielgruppe ist daher relativ schmal. Wer aber aus Deutschland heraus weltweit Konsumenten ansprechen möchte, für den ist musical.ly eine interessante Option.

Tipp: Wer nicht live dabei sein kann, schaut beim Livestream der OMR vorbei: