Bild1In der neuen Ausgabe des Ketchum Pleon Inspire-Magazins geht es um die Frage, was gute Veränderungs- bzw. Change-Kommunikation ausmacht.

Erinnern Sie sich noch an die Megadeals der 90er-Jahre, wie beispielsweise ThyssenKrupp, Vodafone/Mannesmann oder ExxonMobil, die ganze Branchen umkrempelten? Derartige Fusionen, M&As oder auch Produktionsverlagerungen waren lange Zeit der klassische Auslöser für Projekte der Change-Kommunikation. In den letzten Jahren sind neue Themen für die Veränderungskommunikation hinzugekommen, denn im digitalen Wandel stoßen viele Unternehmensstrukturen und -kulturen an ihre Grenzen und müssen sich einer selbstverordneten Verjüngungskur unterziehen.

Die Change-Kommunikation war schon immer ein Feld für Kommunikatoren mit Fingerspitzengefühl. Und mit Visionen. Zunächst gilt es – wie auch der Titel „Love it, change it, leave it“ unserer Ausgabe betont –, die Notwendigkeit zu erkennen und aus der Passivhaltung auszubrechen, die in vielen Unternehmen vorherrscht. Im zweiten Schritt geht es darum, nicht nur ein ambitioniertes Team zu finden und einzuschwören, sondern ganze Mitarbeiterscharen auf einen längeren und nicht immer bequemen Wandelpfad mitzunehmen. Gerade bei alteingesessenen Mitarbeiterteams eine spannende Herausforderung. Mehr denn je ist es wichtig, nicht nur Prozesse und Informationskaskaden zu planen, sondern eine neue unternehmerische Haltung einzunehmen und eine Vision von der Veränderung zu schaffen.

Ein kleiner Vorgeschmack auf den Inhalt: Unsere Autoren diskutieren Sinn und Unsinn eines unternehmerischen Leitbildes,  wie Storytelling auch bei Change-Projekten helfen kann und was es denn nun mit den Millennials auf sich hat. Es geht um die Bedeutung von Leadership und die Notwendigkeit, ein eigenes Tempo zu finden, und warum wir als Kommunikatoren eine neue Haltung und eine klare Positionierung brauchen.

Viel Spaß bei der Lektüre.