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„Impact“ ist das neue Zauberwort moderner Kommunikation. Wie Profis in PR, Marketing und Werbung diesen Einfluss erzeugen, zeigt unsere Sommer-Blogreihe. Wie geht Social Media Kommunikation im Realtime-Zeitalter, was ist erfolgreiches Instagram Marketing und wie erreichen Marken überhaupt noch die heiß umkämpfte GenZ?

May the smartphone be with you

Individualisten, Egoisten und „Digital Natives“ – das ist Generation Z. Hierzu zählen sechs Millionen Deutsche und zwei Milliarden Menschen weltweit, die nach 1995 geboren wurden. Was diese Zielgruppe auszeichnet, die mitten in der Pubertät steckt oder sie gerade hinter sich hat, verraten die folgenden Seiten.

Gen Z kann digital wie die Muttersprache. Praktisch jeder der 12- bis 19-Jährigen besitzt ein eigenes Handy, das im Leben so wichtig ist wie essen oder schlafen. Neun von zehn haben sogar vom eigenen Zimmer aus Internetzugang über ein Tablet, einen Laptop oder einen Computer1. Klar, dass die Nutzung von Computern für Hausaufgaben und Co. selbstverständlich ist. Als Generation G8 haben sie das Abitur ein Jahr früher in der Tasche und beginnen eher mit dem Studium – im Ausland zu studieren, ist dabei eine genauso normale Option, wie die Frage nach Jura oder Medizin. Bildung spielt eine wichtige Rolle, dennoch ist Gen Z nicht so ehrgeizig wie ihre Vorgängergenerationen. Sie sind offen, wollen neue Wege gehen und die Welt sehen. Gleichzeitig sind sie ichbezogen, viele wachsen als Einzelkinder mit überfürsorglichen Eltern auf. Das könnte auch der Grund sein, warum Gen Z im Zweifel eine Sache lieber alleine durchzieht als im Team. Mehr Involvement legt die Zielgruppe in Social Networks an den Tag. Praktisch jeder ist in sozialen Netzwerken unterwegs und das stete Feedback durch die Aktivität in den Netzwerken schon ab demGrundschulalter gewohnt – und wünscht das auch. Mit Gleichaltrigen geht Gen Z teils brutal und herablassend um, was sich öffentlich in den Kommentaren auf Facebook, Instagram und Co. nachverfolgen lässt. Welche sozialen Netzwerke und Apps auf den Smartphones dieser Zielgruppe zu finden sind und wie sie genutzt werden, zeigt die folgende Grafik.

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DAS INTERNET IST DIE INFORMATIONSQUELLE NUMMER EINS

Gen Z nutzt das Internet wie keine Generation zuvor. Hier tauschen sich Jugendliche aus und inszenieren sich in sozialen Medien – aber noch mehr als das. Das Internet ist für diese Gruppe Informationsquelle Nummer eins. Keine Generation ist so gut informiert wie Gen Z. Antworten sind jederzeit und überall verfügbar, ohne die eigene Identität offenbaren zu müssen. Das kommt den Jugendlichen bei unangenehmen Themen sehr gelegen. Am Wichtigsten ist, Orientierung in allen Situationen ihrer Lebenswelt zu finden.

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ICH WILL ALLES, ABER WAS WILL ICH ÜBERHAUPT

Kaum eine Zielgruppe ist so heterogen wie Gen Z. Interessenfelder sind extrem breit und können sich bei den einzelnen Individuen in kurzer Zeit ändern – sind heute etwa Pferde und Girlpop die absolute Leidenschaft, sind es morgen möglicherweise schon Mangas und Deutschrap. Gen Z zeichnet sich durch Flatterhaftigkeit aus und legt sich nicht gerne fest. Die Zielgruppe sucht keine langfristigen Bindungen, weder zu Arbeitgebern, noch zu anderen Gruppierungen. Für sie ist das Leben eine Ansammlung unterschiedlicher Lebensabschnittspartner – einzige Ausnahme ist die Familie.

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@TinaTschan / @Marlene Leske
Christina Kruse-Tschan, Content Director, und
Marlene Leske, Content Executive, am Standort Berlin
kennen die anspruchsvolle Gen Z besser als den Inhalt
ihres Jute-Beutels. Beide entwickeln kontinuierlich
Content-Marketing-Konzepte und Content-Angebote,
die die junge Zielgruppe ansprechen und an den
Touchpoints abholen, an denen sie sind.