Storytelling wird häufig als Tool in der Kommunikationsbranche eingesetzt. Wieso hier aber dringend ein differenzierter Umgang mit dem Begriff geboten ist, erklärt unser Chief Creative Office Petra Sammer in einem Beitrag des Kommunikationsmagazins pressesprecher.

Kennen Sie die Microsoft Stories? Oder die Google Stories? Haben Sie sich die Nutella Stories angesehen? Die Fiat 500 Stories? Oder die Mazda Stories? Kampagnen, die uns Geschichten statt Fakten erzählen, finden sich derzeit überall. Petra Sammer gibt Tipps.

Wissen Sie, dass SAP die Position des Chief Storytelling Officers in der Unternehmenskommunikation eingeführt hat? Oder dass Sie Journalisten unter der Adresse Storyful oder Stories-Unlimited sogar buchen können? Die neue Kommunikationsform des Storytellings hinterlässt ihre Spuren in der Struktur und Arbeitsweise von Corporate Communications und verändert massiv die Art und Weise, wie wir mit Kunden und Stakeholdern sprechen.

Und Sie haben sicher von Tools wie Storybuilder, Storyteller, Storytoolz, Storybird , Adobe Story, Google Story Builder oder Amazon Storyteller gehört, oder? Sie alle versprechen uns, mit nur wenigen Handgriffen zu besseren Storytellern zu werden.

Es scheint also, als ob unsere Branche nicht genug von Storytelling bekommen kann. Dabei ist ein differenzierter Umgang mit dem Begriff, meiner Meinung nach, dringend geboten. Denn nicht bei allem, wo „Story“ drauf steht, ist auch „Story“ drin. Was die oben genannten Tools beispielsweise betrifft: Viele von ihnen helfen uns, Informationen aus dem Netz und aus unterschiedlichen Quellen zu aggregieren, auf einer Plattform zu bündeln und visuell ästhetisch aufzubereiten. Sehr hilfreich. Doch dies ergibt noch lange keine Geschichte. Wenn wir, wie im englischen Sprachgebrauch üblich, unter „Story“ lediglich verstehen, dass wir Fakten logisch und mit einem leicht verständlichen roten Faden aneinander reihen und hübsch bebildern, werden wir der eigentlichen Bedeutung des Fachbegriffs „Storytelling“ nicht gerecht. Eine animierte Infographik oder eine bunte Bilderstrecke machen noch lange kein visuelles Storytelling aus.

 

Der gesamte Artikel vom 08. April 2015 kann hier auf der Website des Magazins abgerufen werden.