Anlässlich der Cannes Lions Awards, die diese Woche verliehen werden, haben wir bei Ketchum unsere Beiträge mit unserem eigenen Filmfest gefeiert. Dabei haben wir uns die weltweiten Beiträge aus dem Ketchum-Netzwerk näher angeschaut und analysiert, was sie in diesem Jahr ausmacht. Obwohl jede Kampagne individuell und auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten ist, stechen einige Trends bzw. Gemeinsamkeiten heraus.

 

1. Visuell kommunizieren

Egal ob Print-, Video- oder Online-Kampagne – gutes Foto- und Videomaterial darf bei unseren Kampagnen nicht fehlen. Schließlich brauchen starke Ideen auch starke Bilder, die sie transportieren und dem Publikum zugänglich machen. Dass die Zielgruppe visuelle Kommunikation wertschätzt, zeigen virale Beiträge und User Generated Content, wie z.B. in der russischen Ketchum-Kampagne „Beyond the Capitals“ mit Google.

Hier haben Nutzerinnen und Nutzer ihre eigenen Geschichten erzählt und diese auf der Kampagnen-Webseite geteilt. Die Message: Russland ist mehr als nur Sankt Petersburg und Moskau.

 

 

2. Sozial und digital denken – gerne auch im Bold-Format

Etwa ein Drittel unserer Beiträge sind #social, #digital und #bold. So nutzt eine Kampagne zu Elektro-Autos das von YouTube bekannte Testvideo-Format und lässt E-Antrieb und Verbrennungsmotor gegeneinander antreten:

Eine andere Kampagne verbindet Twitter-War und Rapper-Beef mit Diss-Track im Fast-Food-Bereich.

Gleichzeitig wird besonders im Sozial- und Digitalformat deutlich: Bold is gold. Als Unternehmen muss man sich etwas trauen und mit gewagten Kampagnen an die Öffentlichkeit treten, wenn man Aufmerksamkeit erlangen und in Erinnerung bleiben möchte. Dabei zeigen unsere Kampagnen, dass dies gerne auch mit einem Augenzwinkern kombiniert werden darf.

 

3. Am Puls der Zeit sein

35% der Ketchum-Beiträge für die Cannes Lions Awards sind Teil des sozialen Wandels. Sie beteiligen sich an gesellschaftlich kritisch diskutierten Fragen, brechen Tabus auf. So widmet sich die Kampagne „Business or Exploitation“ dem Thema, dass Tabakkonzerne in den USA gezielt Menschen mit psychischen Erkrankungen, Menschen im Militär und Menschen mit Suchtproblematiken ansprechen.

 

Ähnlich adressiert die von unseren Londoner Kollegen betreute Kampagne „Blood Normal“ das Tabu „Menstruation“ und plädiert dafür, dass das Normalste der Welt auch normal sein soll.

 

Dass sich immer mehr der Ketchum-Kampagnen sozialen und politischen Themen widmen, ist kein Wunder. Schließlich erwarten Verbraucher von Unternehmen und Marken immer stärker eine klare Haltung und hinterfragen deren Handeln.